Gesamtbesclireibung der Kakteen.

Gesamtbeschreibung der Kakteen

(Monographia Cadacearum).

Professor Dr. Karl Sc

a KonigUchen Botanischen Museum zu Be

Privat-Dozent an der Universitat. zender der Deutschen Kakteengesellschaft

kurzen Anweisung zur Pflege der Kakteen

Karl Hirscht.

Mit lir Abbildungen.

Neudamm.

Verlag von J. Neumann. 1899.

iDhalts -Verzeichnis.

Einleitung.

Gesamtbeschreibung der Kakteen fertig vorliegt, ist e.s mir ein dringendes Herzensbediirfnis, alien denjenigen meinen Dank auszu- sprechen, welche mich bei der Ausfuhrung dieses recht schwierigen Unter- nehmens in freundlicher Weise mit E,at und That unterstutzt haben. In erster Linie gilt dieser Dank der Koniglich PreuBischen Staatsregiening, welche durch eine sehr betrachtliche Unterstiitzung ermoglichte, dafi ich eine Reise durch Nord-Italien und Frankreich machen konnte, auf welcher ich die groBen Sammlungen derHerren LuD WIG Winter in Bordighera, Commendatore Haxuury in La Mortola, Roland Gosselin in Colline de la Paix, Rebut in Chazay d'Azergues und unter freundlicher Fiihrung des Herrn General- arzt a. D. Dr. Weber die des Jardin des plantes in Paris studierte. Als- dann gebuhrt dieser Dank Herrn Geheimrat Prof. Dr. Enqler, Direktor des botanischen Gartens und Museums zu Berlin, durch dessen giitige Unter- stutzung der alte Bestand der Kakteen nach und nach so weit vermehrt wurde, daB diese Sammlung zu den groBten und besten gehort, welche jetzt iiberhatipt existieren. Sie ist die Grundbedingung gewesen, welche die x^usfiihrung der Gesamtbeschreibung iiberhaupt gestattete.

Nicht minder sei der Dank der Deutschen Kakteen-Gesellschaft aus- gesprochen, welche diese Sache in WirkHchkeit zu ihrer eigenen gemacht hat. Ich babe von so vielen Mitgliedern Belehrung und Aufkliirung empfangen, daB ich kaura alle nennen konnte. Die Herren haben mir in der selbstlosesten Weise aus ihren Sammlungen oft auf iange Zeit die wertvollsten Objekte leihweise an- vertraut oder ganz zum genaueren Studium iiberlassen. Wenn ich Herrn Gtirfcnerei-Besitzer Frohlich in Birkenwerder besonders hervorhebe, so ge- schieht dies nur deshalb, woil ich ihn mit seinen so auBerordentlicli umfang- reichen und sichoron Konntnissen am meisten in Anspruch genommen habe. Die beiden Ehrenmitgliodor dieser Gesellschaft, Herr G. A. Lindberg in Stockholm und Herr Generalarzt a. D. Dr. Weber in Paris, ha1)en mir mit den Er. f'ahrungen, welche sie in der Heimat der Kakteen in weitem MaBe sammeln

X

(liirften, freundliclist zur Seite gestanden. Jener liat iiiir uliri- .iir (inirung lllilpsnlis, du'^cr iihcr Cere us, Filocerem, Rhipsnlis, Ayi<>r>n;His mul niunent- lich iiber Peireskia in vielfaclier Weise AufkliimnK verscbafft; div wiedcr- holten Sendimgen lebendor Pflanzen, welche ich dem letzteren verdanke, haben in niir niauclien Irrtuin beseitigt.

Mit besonderer Hervorhebung inufj icli meines Freundos, (b^s Ma-istrats- Sckrotarri Herrn Karl Hirscht, gedenken. Nicht bloB, dal.5 cr dio Liebens- wiirdi-koit hatte, den Absdinitt iiber die Zucht, und Pflpgo (b-r Kaki.vnzu soliroilten. hiolt er mir den reichcu Scliatz ..finer K.-nntni^s,' und seiner virljiihrigeri ErFahrung iiber die EntAvickelung .li^.^er rHanzm. v^ii dem

ling an bis zur veil ausgebildeten Tfianze, IxMvitwiHiuxt otr.Mi. Blanche

Einleitung.

XI

Direktor Sohrens, Santiago de Chile; Dr. Ule, Rio de Janeiro, Brasilien; t Professor Dr. Woitschach in Santiago de Chile. Fiir das Studium der bisher noch ganz ungenugend gekannten west- indischon Flora war mir das Herbarium Krug-Urban von groBtem Nutzen.

Jedermann, dor mit den Schwierigkeiten der Bearbeitiing einer Gesamt- beschreibung der Kakteen vertraut ist, wird wissen, da6 diese Arbeit manchor N'achhilfe und Verbesserung in der Zukunft bediirftig ist. Ich bitte deshalh. dieselbe mit Giite und Naclisicht zu beurteilen. Es wird mein ernstes und dauerndes Bestreben sein, die Mangel und Fehler im Laufe der Zeit zu ver- bessern und auszumerzen. Ich l)itto zu diosem Zweck m 1 lo t„ et te aufmerksame Unterstiitzung von seiten meiner Freunde; sie wird mir audi fernerhin eine wesentliche Erleichterung sein.

Einen ]>edeutenden Fortsehritt in der E.'kenntnis der Kakteen erkenne ich darin, daB j'etzt in dem Konigliehen botanischen Museum von Berlin eine sehr vollstandige Sammlung von getrockneten und in Spiritus aufbewahrten Pflanzen, sowie von Abbildungen vorhanden ist, welche, von mir genau durch- gesehen, die Typen meiner Gesamtbesclireibung enthalt. Ich hoffe, da6 durch dieselbe ein bisher bestehender empfiudHcher Mangel anderen Pflanzen- familien gegeniiber gehoben ist, und daB jeder spiitere Bearbeiter den sicheren Boden unter den FiiBen haben wird, welchen die in den Museen aufbewahrten Originalien sonst bereiten.

Zum SchluB driingt es mich noch, Herrn Kommerzienrat J. Neumaxx in Neudamm den verbindlichsten Dank flir die sorgfaltige Drucklegung mid die vortreffliche Ausstattung, in der das Werk erscheinen ki>iintc, aus-

Berlin, den 15. November 1898.

K, SCHUMANX.

1. AUgemeiner Teil.

Familienmerkmale der Kakteen

( CactaceaeJ.

Oder dnrch die krummung der BlutenlitiJJe imd des Genitalapparatos mehr Oder wemger. indefi sehr saltan recht deutlich zygomorpb fam meisten bei Epiphyllum), mit geradar oder seJten schiefer Mundung Der Kalch und djc Blumankrone sind nicht scharf voneinandergesondart. bldegeLtne" uber und bilden also zusaxnmen aina Blutanhulle (Perigonium)- zumeist ist d3e letztera varliingert, prasenfiertaller- oder trichterformig. seltener ist .16 rad Wg, und basteht aus meist sehr vielen, selten wenigen. bisweilen nur

der T?.^ \ n '"""^ ^^'^ ^^^^^^ ^^^^^ vorhanden und <ler Eohre der BlutanhiiUe eingefiigt, sehr seJten entspringen eini-e direkt aus dam Blatenboden^ Die Staubbautel. von linear-empsLis*;her Silt 2d antweder auf dam Elicken oder am Grunda angeheftet und springen mit seitlichen oder nach innen ^ewPTirlpfPT, T,or>„o.^„i. i

Jhnan umschlossenen Pollenkm... .... .ug«.,o™ng, lem warzic

niT;n?h";t'^'"f '^'^r^" ''t unterstandig, einf.cherig, nackt ode? .....u,

imd entha t mahrere langs herablaufande. vorspringende Samenleisten Mch niemals bernhren und so Facher erzeugen, er ist vielmehr vollkommen e lac^erig Die Samenanlagen sind meist sehr zahlreich an ieder Sam, leiste; sie werden in der Kegel von ainem langen Nabelstrang getragen u ■stahen gern biischelweise beisammen; sie sind gawandet (anatropf und ward von zwei HuJlen umgeban. Der ainfache Griff el lauft in so viala Narb. strahlen aus, als Fruchtblatter vorhanden sind. Die Frucht ist eine e tachenge mahr oder weniger fleischige, bisweilen einseiticr ^Echimn Eynesu Z.) oder mit drai Klappen (EcMnocactus omatus P. DC.Uufprin^an T.o«T^' neuerdings wurda auch die umschnitten aufspringende Kap;

nachgawiesen (Pterocactus Kuntzei K. Sch.). Die Samen Hegen meist z.hlrei m emem saftigen Flaische, sind haufig umgekehrt eiformig und von der Sei zusammengedruckt; erne grubig punktierte oder hockerige Skuh.tur ist se

Vegetationsorgant

A. Die Vegetationsorgane.

vveiiu inscnor same zm- Aus.saat beniih/f wir.l sehr bald zu k.;,..n .1.. .'^ ^ttuno-e^^^^^^^^

n in der Fc welchen di

Q.. . -'ich den versehiedenen Gattn

bamlinge ein manmgfache« Aussehen. welches scbon ii

putlich e

mentlich Fe

id ieno M.

Verschiede

die Keimblatter oftmir al VwcTSl; T

Die Keimpfianzen wL bi^^^^^^^^^^ rpmliii'T 'v'^;''';'^ '^'^ ^^Srivmen EcJunocarL rendhch.sten Zu.stande tauschend iihnlich. "'Snrh <^ leit bei den flachsprossigen Formen iFhiillnvnrl^ -- Keimlmge stets ein „coreiformes" \ulir,v '

jreten, zumal bei den stielrunden Gestalten und bei Hm-lnl ^

Oder aut dem iioden kriechenden KaktoPii. die «ich diunit ■ui ibiv Wir^ pfliuizeu Oder iiuch tm Steinen anklaminoni (kloitcu.Io Cnr,.- h'Jnnsah und P/»,lloractu.s-Avten). Fast alle Kakto.n Immnni aluT m'ouu iru. 1 abgeschnitrcn n„d in dio Erde ge-steckt xsvrden. ^ehr reir-bliche m /, h,\

StecklingP ^^tM'ignet. Knollenfonnigo Aiw-hweliui^^^

fepeiclier })eiiutzt, finden sich bei einigen Opviitta-. Cereu'i-. und Erhinn- cereus-AvXt-n; aufh den verhaltnibinaBig uuichti^ren, rul)fnt()nui-eii AVur/eln von rJ•/r^^v^ (^ryj/ii Eng diirfte die gleiche Eedeutung zukonmien.

Familienmerkinalon angedeutet wurde, aulier.t nianuigVacL '""LbeTVoictn MO von denon der mei^ten Dikotylen sohr %\ese„rlicli al). XicLt al.s ob so]ch.> Lml;,ldungen in anderon Verwandt.ebalr.krei.en ganz iehJton, untor den ^.>ij>lu)rhutcn>e den Asclepuulaccoe und Apocipxu-eiie und auch einigen anderen J- anulieu werden violmebr analoge Bildungen wabi-geuozninen. Wabrend alier bier die^e eigenartigen. succulenten Abwandlnngen Seltenboiten sind, macbon sie bei den Kakteen die iiberwiegendo Mebrboit aus.

Diejenige Gattung, welcbe beziiglicb der Axen und BJiifcter die groDte Annaberung an die anderen Dieof^'len zeigt, Ut FeiresUa. Namentlicb weicbr r acnleata Plum, mit ibren langen Klettertriebeu von den typiscben Diko- tyJen gar rncbt ab. so daf3 wir sie gevvissennaBon aLs den Ausgang^punkt iiir emo Keiben-Entvvickelung der Kakteenformen befcracbten konnen. Teh muobte (bejonigen safVigoron Formen, welcbe bi.lang in den sv^telH:d^M•ben Lobrbuchern die or^te Gruppe von Peirenkia au.maohten, nambcb P. .uafh,- lata Otto. P. lanccolata Otto und P. caUmdnniifolia Otto, au^ gexvi^^en. spater zu be.precbenden Grfinden ans der Gattung au^^cbeiden und vu Ounni,; jtfHen. Scbon Gaxc)X(^ bat auf die Zutraglicbkeit einer .solcben Trennuu^. hmgewie.en Diese Ge.talten ])ilden in <kM- Tbat ein Ver()indung..died xu den (,i>anthu. wie z. B. zu 0. subnhfa Eng., einer ecbten V,,lu,<JropanUu I)a 3 Ubergange von der letzterwiibnten Sektion zu den Plahiopuofwn nic bt

meist gleichformigen bisweiJen auch gegliederten Axen lassen sieh Ver- bindungsstrahlen direkt oder indirekt nach aUen Gattungen hin konstruieren So gehen die saulenfonnigen Gestalten allmahlich dergestalfc zuriick daB sie erne gradweis'e Annaherung an Echinoj)sis erfahren (C. lamprocMoms Lem

kw^^ST' T ^'if '''''' ^T'" '^'^ Echinopsi:s

hiiiiesii Zucc. den kugelfdrmigen Korper der Cerei glohosi im Alter zur SauJenform um und kommt somit wie die E. leucantha K. Sch. (E. campylacmtha Pfeiff.) jenen Gestalten entgegen. Die kugelformigen Axen der I^MnopZ VeZadiTaul'' ^^'''^ ahnlichen Gestalten ^aeder bei Eclnnocactus und

iTa lt 'f ^ ^m;iosUf,ma S.-D.. i;. ornatns P. DC). Dabei

^^^^^^^^^^

dienochmitereinaMerzusammerM^f " '"■^■""'' '■^

werden sie mehr kesel- ofu/flltf* S '.•"''''''"''^"^'''"■"™ge,li-(lckt, h:M i'««nU„ria UnguTa^L, P DC Im^'o f f""

Oder elliptisch. Durch eage Beruh™?!'"^ T ""f kreisformig D.e niedrigeren Warden haben bSveir/l r ^^',?°'''^'''*'°™

sprmgenden, spomartigen Portsat^ (Vrh weniger vor-

^"r'sr-bi'tfniHS?^^

.J*'" ^-ritwickelung der blattformigen Gliprl^r i a

der That sagen kSnnen, samtl ^e^ilf '''"T 'l^'" " ir in

e.oa„der d„oh Zwischeostufen vtk^^f ™" Kakteen k6.„e„ u.te- i^ie iiakteenkorper nehmp^i rn ., ^^*^™en.

n Umfang bis 2 i

I Rio Gda

Auch in Sud-Amerika

Verzweigung der Axen. 5

nbestimmte Art in BoJivien. von der mir Dr. Kuxtze Einen gleichen Umfang

... , germgerer Hcihe gewinnen ztuveilen auch die Kugelkakteen am spateron Alter, wenn sie kurz siiulenformig werden. Die bekannteste Art nach dieser Richtung mt der unter sehr vielen Namon eingefiihrte /^O Jw!r/'r'''-^r'V '''^ Exemplare kennt, die his 1 t

(20 Centner) Orewiclit hatten. Aber ancli K WisUzenli Eng. und i^. J^Jmon/t Eng. orreiclien eine Ilcihe his zn 2 m und stoUon d?nn waltige Massen dar. ' ^ '

Betrachtliche Dimensionen gcwinucn auch nianche kletternde Kakteen; w-^ 7 , triangularis Haw. und (\ Ocamponis S.-D. bis in die

Wiptel der Loch.ten Bauine und Jassen von dort die mit Bltiten bedeckten Zuxnge herabhangen; dor er.stere, wel.her in den Tropen hauiig kidtiviert wn-d uberzieht manchmal ein ganzes Haus mit scinem Geiist.

.I^iesen gewaltigen Mas.en gegeniiber kennen wir wiederum .sebr winzige Gebiide; zu den kJein. ten Formen zalden der EcMnocadus punulus Lem un, E. yefrellauHS Monv., die kaum gniBer als eino halbo wluH werden- auch (las auBerst .eltene Avhalouium Kotchubaei Lem. (besser Irinnu-u.^ sukatns Tv. Sch.) ziihlt unter die Zwerggewtalten der Familie: MamUlari,, micromeris Eng. be.sitzt zuweilen die OroBe einer HaselnuB, wenn M'hoii zu iiliihen anfangt, wird aber spater botrachtlich groBer.

Die Korper der Kakteen bleiben bisweilen oben vollkommen einfacli und unyerzweigt, indem nur aus dem Grunde sparliche oder reichlichere C5eitentriel)e erzeugt werden. Solcbe vollkommen einzeln stehende Korpor nennen die Mexikaner Columna (daher Filocereus cohimna Trajani S.-D) treton mehrere zusammon, wio boi C. marr/umtus BC. der Fall i.st, so werden ■sie mit dem xNamen Organo.-. oder Orgelpfeifeu belegt. Andere einzeln stehende oder auch gesellschaftlich wachsende Formen verzweigen .sich oben mohr o(ler minder reiehlich. I.st, die Verzweigung ..parlich, so streben die tIh ^^'^k^-e^'l^^^ parallel mit der Hauptaxe. in die Hohe und verleihen ' charakteristische Ausseheu eines Armleuchters. Wenn

zahlreiche

bihlen sio manchmal eine runde Kr<

kurzem Stamm (C. fieonietrizans Mart.). Beichliche II Teden .le^ Gewachses rufen bisweilp]. wahiv Klin.ipen hervoi-, die

f-- ^Inimineus Knmx>\.r. im kleinen wri., ,, nu-. 1 1., , n> ,n,siUa T DV

M. 'inu'iJisV\'em. ahnliche Verhaltni..,. ..nt li u, ,,1,-n aurh b.-i d..,>

vm .sie bei Phyllocacten und Cereits spfriosas K. Sch. vorkou, <io im kleinen an Mipsalis Sagliouis Lem., R. mescmhriant 1 Kariota saUcornioide. P. D(\ aus un,>,eren Sammlungen

i SprosHung ausschlieBlich aus dem Grunde der kleineren Ar

ii raseuformiges Wachstum bedingt. (bis uns l)ei manchen Mn^ locereen begegnet.

suchen. wo die Bluten erscheinen '■skioideae lassen also ihre Zweige "beren Teile derseiben. hervorti

Sproftbildujig.

botimmt umschiiebtne Stellen die ur primol.th in dei \( h-el ilei BUttei, unter Beriihrimg der Axo, ihron Sitz haben und mit Ha:uen. Stachelu. unter Umstaoden aiich widerhakentragenden Borsten (Glochiden) l)esptzt sind. An joner Stelle uoideri sip noch bei der Gattiing Peueskia \ieleu Opuntien und lieu tlachsprossigen Fonnen von PhyUocadas etc. gesehen. Es koinmt af)er auch vor, daB die Areolen durch eine machtige Entwickelung der Blatt- ansafz.sielle, des sogenannten Blattpolsters. von der Axe entfernt und mit ileiu Blatte aut luehr oder woniger kegel- oder iiyranudentormige Kdrper emporgehoben werden. Diese smd dann die Ho eke r aut" den Ilippen oder die Warzen, welche aut ihrem Soheitel die Areolen mit don obeu erwahnten charaktenstischen Bddungen tragen.

I>i.' Aivnlfii smd, wie die BlattacLseln nn allgemeinen bei den Pfiauzeu, M N.'ubildungen. Es kann nun vorkonimen. daB der gesamte >< huitel der Warzen gehobon wird. so daB also Bliiton und iif Produkte jener Herde, aus dem Scheitel der Warze ent- ^ rdnnocacfu , Phyllocadus etc j In andtien i\di< n ihei II I ilung jenes Neubildungsherde-, statt der oine Ted l:»loibt an del ui.piuTighchinEntstihungsstelle an doi Beuihiungs>telle dei Waizeimt u ^ ^Iti- 'indeio, ^Me ^olhm auf die bi itze dei AVarze

gehol I n ud In diesem Falle eut.tohen die Bliiten und Seitenspiosse meist nur an dem Crrunde der Warze {MamUlaria) Zum Untersohiede mit den Ait-olon hat man diejenigen Stellen. wo die Bliiten d'lnn cixchrinen die Axillen genannt. Endlich ist auch der Tall nieht <eitru liB 1 'te Xeub,ld„og.he,<l z„,.chen Areole und Ax.lle hegt, ,la,m e„che,non Bh,t.-„ „nd ler Mittelstello an der Oherseitu der Warze Bisweilen B dieser Ort der K^eubildimgcn schou fridr^.iti.r vou .e,aen.e,t.n he, d„,ohGe«ebe „bo,»„che.t «,rd D,e SulK t,, \Z

l^t ni 1/ mm^othele Mart beobichttt ^^orden , t '"' '

.^•^'^t^^heln derKaktcengehoren ^v.c.en du M.nrn.l !, 1,1, u.l>,ldung und del Bestandigkeit in dei Zahl und F,> i n lu r ' i,! , V.tui /u den aller^vichtig ten Merkmalen un^eui C-re^^ ,1 \i

-u-!d .u i,lr "''"^'^Sf'^^^^) anzu.sehen .eien, Lbeicancn hndtn ..oh

beobuchtet

Formen der Stacheln. 9

von derjenigen eines schlanken, sehr aUmahlich zugespitzten Kegels auso-ehen der eine Lange von 20 cm erreicht. Der alte Molina erzahlt von s^einem Cactus Coquimhanus, daB sich die Chilenen daraus Stricknadeln fertigten. Von hier an sind aUe MaBe zii finden, bis zu den winzigsten Nadelchen herab, zu knrzen, dicken Kegeln, welche kaum den WoUfilz der Areole durch- breclien. Entweder sind die Stacheln sehr fest und stechen haufig auBer- ordenthch empfindlich, oder sie werden biegsam, drahtartig {Opuntia leuco- tricha DC), oder sie nehmen die lockige Form echter Haare an (Cephalocereus seniha). Gewohnlich sind sie kahl, aber bei vielen Mamillarien werden sie von Papillen besetzfc, und endlich erzeugen sie zahlreiche Haare, die am schonsten bei Mamillaria lasiacantha Eng. ge- sehen werden; dafi einige sonst glatt- stachelige Formen im Jugendzustande behaarte Stacheln hervorbringen, babe ich oben schon gesagt. Eine ganz eigentiimliche, den Opuntien aus- schlieBlich eigene Art von Stacheln sind die Widerhakenstacheln oder Glochiden. Sie steUen sich al:. meist kleine, bisweilen aber uber centimeterlange, gerade, sehr spitze Stachelchen dar, die an der Spitze mit zahllosen, nach ruckwarts gewendoton ^ Widerhaken bedeckt sind. In der Kegel treten sie in sehr groBer Zahl zu einem Biischel zusammen, der den ruckwarts oder oben gelegenen Teilder Areole einnimmt. Sie dringen ungemein leicht in die Haut ein und wer- den dadurch, daB sie von den Wider- haken festgehalten werden. sehr lastig. Wenn sie abbrechen, so bildet die in . der Haut sitzen bleibende Spitze nicht "sTachTrTit "mtet^iibglcim^ sell en den Herd eines kleinen Ge-

schw iires. Haufig haben auch die groBen Stacheln der Opimtien ji-uB Widerhaken aiHh rS|,itze. Merkwurdig sind bei gewissen Opuntien die weiBen oder gelben bis ')i aunlichen Scheiden, welche die groBen Stacheln umhullen (Hosenstacheln) it lii- 2). Nach Ganong entstehen diese durch eino Verklebung von Haaren.

Fruher meinte man. dafi ausschlieBlich don Opimtien Glochiden zukiimen. Gaxong hat zuerst darauf aufmerksam gemacht. daB dieselben aber auch bei den zwei Peireskia-Arten vorkommen. welche durch sehr saftigo Blatter gekennzeichnet sind, eine Beobachtung. die Wkbkr schon vorher, ohne sie zu veroffentlichen, gemacht hat. Es erscheint deshalb zweckraaBig, wie fruher die Peireskia suhulata Eng.. so auch die P. spatliulata Otto und P. calandriniifoUa Otto zu Opuntia heruberzunehmon.

Neben den geraden Stacheln giebt es auch gekriimmte. Wlr kcinnen von ihnen zwei, allerdings durch mannigfache Ubergango verbundene Fornu-n unterscheiden, namlich die kurz umgebogenen, diinneren A n g e 1 h a k e n s t a c h i' 1 11 ,

Schopfbildung.

P^I)C Exemplm e n olr he bis 2ifcm undTneh! un

er.st tiaclien Wollkappe auf, die hisweilen von pferdehaar- dnreh.setzt ist, und welcher an GroBe inelii- und mebr jh in die Cylmderiorm uberzu^rehen (Fig. (3). Dieser Schopf geimgeiem Durchmesser aK <lei unteio Koiper Seme adiu-ch zu erkltiren, da6 sicli die Kipi)en verflachen ^olen ^ergioHem und so^u,hl in doi honyontalen. ^Me ? anandei bis zui Beiuhiung nahem An toton Kmpeiu

dertbrm. Alsdann findet mnu hjiutig eine stark verdickte Oberhaut. die sogar bisweiien mit Wachs iiberzogen ist. (die mit einem abwischbaren, bhiuen Reif versehenen Glieder). Ferner wirken die eingesenkten Spaltoffnungen in der gleichen Weise, weil die in den Vertiefungen iiber jencn beiindliche, mit Wassergas gesattigtere Luft die Aushuuchung der ersteren vorbindert. Endlich findet sich in den Kakteen reichlich Schleim imd ein wasser^peicherndes Gewebe. DaB der Schleim die Verdnnstimg der Zellsafte vermiudert, ist eine anerkannt richtige Thatsache.

Auch die in den Urwaldern gedeihenden und epiphytisoh lebenden Kakteen sind wie die PHanzen trockener Standorte gebaut; iiberdie.s bewohnen einige dieser Gestalten {Hariota saUronnoides P. DC. Phyllo- cactus liussellianns K. Scli.) bisweiien ganz sterile Pelsen nnd finden dort ihr gedeihliches Fortkommen. AVenn aiich jeno zu Zeiten. i.<ler immer in den

II ...1 .Irii Stammeii hduiiru un I ^

Kpiphytun zxveckmaHi- (hn Biu ^ .Irl, n.-u Standorteu uiigfpxnt Mml so liu n vielen Fallen cinon ahnhchtn \utl.ni den Bewohnern dei .Meeiesu^M ^ I. , . derait, daB sie bisxvulon von d. n W , 11

.sioh vorstellen, aK dcD, d

um.ehen mfUsui! ' D.,- \\^\lcr:prm h ^<rriu<htut m< l'! l\> ' U^^ m!^ l)e(U'iikt. daB e> .sicli liier nicht uni <r<'wo}irdif lir< \\" i . , . ,, I i inn ^.V AvasMT hamlelt. KocWlz, der vvichti-sN [nhdrJ .| nMh T !" ^ ist fur die Pilanzen, wemi es in eini-er M. iVd t ' ( '•

D.n Wm-.eln der Ge^vach>,e >r.ht uth U dd I,m du^\ , n,' , " m' h

zn: diojenigen, Audche Meerwas.oi udsiu<rui luu.s, ,i k 1, .1/

I'nr in den Kauf uehmon. Xun \etdunsUir die M-xiv/vn nur^r nr . W ,^ er ^l^h.v muOtenMch mit der Zeit grotJe Mengen von Sal/ ni d.UM. n.^unnnlu --n nicht mit Herub.etzung dti \\ i dun .tun 1 1 Z,w^,^ . ^^ass.-r vermindert wiinle. Die oige ntumhcho Ei.chunun-. \uo d d5 St. uid l)rianzen_ hauhg Succulenton sind, envtist Mch d. euu Xot%u mli' it nm durcdi die^en Ban konnen sie iiberhauDt am Str-.n,! - ^..-'^.^l* ''^^

Jer Hei„,M ,„ an kid nlw^sk. "i'^T'-'T^'l \\"''''''' a«f!

aiimii™ ^""""'^^ «-»<^tciu™, in,lem il„ \V.„., ;, .,.„ ,!;,. Jijaer

lih.;:;::--^^^^

rker,rft;:Ltrf°'^^

Lem). Diese wird von Stab be JelT' md^u,^!V..' ' ' «" '' /'""■"'™

den trockenea \Vu.te,uvI»dei,. die eh en lSi^'V'" u , .

aus der Gnibe hervor ^^^eumgiMt t:i!i. |i,.n \\i''>t^i

strmS' ?'^r ^^ind aus.ezei.hn f 1 r 1

' findet sic'h <He groBen

ndc Hohe

i

15

raachen einen verholzten Stamm, der oft ungemein fest und widerstandsfahig ist, so daO er zu Bauholz Verwendung findet. Die kleineren Formen zeigen aber eine viel geringere Entwickelung eines solchen Hartskelettes. Hier bleibt vielmehr der Hoizring sehr lange Zeit luckig und unterbrochen. so daB er sich noch in alien Teilen, also auch im Innern, dort, wo er das Mark beriilirt, wie dieses selbst, lange Zeit erweitern und vergrofiem kann. 1st er aber einmal vollkommen geschlossen, so nimmt der Stamm nur in der Zone zwischen Rinde und Holz, durch den Verdickungsring, das Cambium, an Umfang zu.

Wahrend die Rinde, an den kleineren Formen der groBte Teil des ganzen Korpers, solange sie griin bleibt, ebenfalls andauemd fortwachst und auch die Oberhaut unter andauernder Weitung erhalten bleibt, wird bei den groBen Gestalten endlich unter jener ein korkerzeugendes Grewebe ein- geschaltet, welches eine Borkenbildung einleitet. Durch sie wird die Ober- haut schlieBHch von dem inneren lebensfiihigen Gewebe und somit auch von der Ernahrung abgesperrt, sie stirbt ab und wird durch die Borke ersetzt. Auch in den Gattungen Echinocactus und Mamillaria tritt endlich dieses Korkgewebe auf; sie erhalten durch dasselbe ein graues, alterndes Aussehen, ein boses Zeichen fur den Ztichter, der solche Pflanzen „verholzt" nennt.

Ein charakteristischer Inhaltsbestandteil der Kakteen ist der oxalsaure Kalk, der in KrystaUen die Zellen oft in ungeheurer Menge erftiUt. Hochst wahrscheinlich hangt diese Anhaufung eines zweifellos nutzlosen Aus- scheidungsprOduktes des Stoffwechsels damit zusammen, daB den Kakteen wegen des Mangels abzuwerfender Blatter die Moglichkeit nicht gegeben ist, sich durch sie dieses Korpers zu entledigen.

Eiin'S orgainseheu Ausscln'idunosproduktes sei hier endlich noch gedacht.

H a r zr < ';.!)." , InlT'l ' h^Jn A^'n -vsn lumclfunr in^ der^ Lackfabrikation yw- ^u■wlrr wir,l. hn Han,lrl winl nl.-s Nopal bezeichnet.

B. Die Bluten.

Wi.- .schou ob.'ii crualHit, hndrn sich die Bliitfu der Kakteen entweder

Orten in einer beide verbindenden Furche. Sie sind fast niemals gestielt. sondern stets sitzend: bei den Arten von PJi yllocactus konnte msm allerdinixs bisweilen den untersten, solideu Teil des Fruchtknotens fiir einen kurzen Stiel ansehen. Eine Ausnahme machen nur die Peireskien, welche deutliche Stieie entwickeln. In der Regel ist der Fruchtknoten frei fiber der Ober- flache der Glieder zu sehen, l)isweilen ist er aber auch in die vertiefte Areole (Rhipsalis squamulosa K. Sch.) eingesenkt. Gewohnlich stehen die Bluten einzeln, manchmal aber finden sie sich auch zu mehreren in einer Areole und dann bilden sie eine aufsteigende Doppelreihe (Rhipsalis pachyptera PfeifF. var. crassior S.-D., Cereiis geometrizans Mart.). Der Fruchtknoten der Kakteen ist immer unterstandig, d. h. alle anderen Organe der Blute sitzen auf demselben. so daB er fast wie ein Stiel aus- sieht. der die Blute tra^t. Er ist entweder nackt oder mit Schuppen

Blate.

bedeckt; im ]etzteren Falle treten aus den Achseln derselben. welche d( Charakter der Areolen bowahren, manchmal Haare und selbst mehr od weniger entwickelte Stacheln hervor (EchiHOcereus, Opunfia): in einig- Fallen werden sogar die Arcolcn, wie bei den warzentragenden Gliede- durch ein hier allerdings flaches, stielartiges Kissen, ein Stiick auf d Schuppen emporgehobon. Der Fruehtknotcn ist immer einfachorig und triigt meist auBerordcntlich zahlreiche Samenanlagen an nur wenig voixpringend"

Bliitenhiillc, Staub^-efalie.

heiV.sU^t timlet. Sie bositzon zwei Hiilleii. oft wachst die innere .schnabel- iunm<r (lurch die iiuBere hei-vor und Ix-riilirt. dus ol)ere End.; der Xahol- schnur. J)i(;.s(! Vorriclitnng dient otfonbar diizu. d("Ti Pollensclilauch leicht und sicher iu don Kciinniuiid iiberzufiihren, zu wcloheni Zweck ferner no(;h Leitliaare mit nach oben gerichteten Spitzen am oboren Teiie de.s Xabol- sfcranges gefunden werdon. Hocl.si inerkwiirdig sind die Sanienanlagen bei

nur cinr HalK- an Stelle der zwoiten diont gowissermaUen' eine Vllto'd'e's

St. 11, . w./dct- Keiirnuund ienl^'bSihrt. '''' """"""^

dein Fniclitknct.'n erhebt sich die Bliitenhulle (Perlg.m). Wir nnt. i-M'li.Mden an ihr die Rolitv und don Sauni. Jene ist sehr hauHg recht erliebUch verlangert und mit Schuppen gleicli denen de.s Fi-uchtknotens

ihren Flanken ziehen .sicli nicht selten Furchen an der Eohre herunter, dio dann wie gerieft ersclieint. Die Schuppen nehnien naoli oben tiin an Gr.iBe zu und gehen ulimilhlich in dio auBeron, kelchilhnliohon Hiillhliitt.T i-lt S, palm genannt) iiber, die von derberer Textur und hiiutig anderer Farh.- -ind di.-

blattartigen Hiillblatter (Pehden). Die ^'inner>ten dorsollH'n >iiid ui.d.Tuin

Die lihipsalidene, Opnntieae und Peireskieae haben keiue oder nur eine gering entwickelte BlutenhuUrohre. Bei deu Opuntieae wird manchmal der Schein erzeugt. als ob die abgefallene Bliite eine solche besaBe: in WirkUchkoit. aber' wird unter dem schusselfonnigen Bhitenboden eine Trennungszono erzeugt, welche ein trichtortonniges Verbin.hiugs^tiick fin- die Bb-lienhuUblatter herausschneidet.

Die Deckung der moist sehr zahlreichen Bhit.'Tihfilli.liitter ist stets dachziegebg; in den moisten Fallen welkt si.- na.di .I.m- Vollbliito am Frucht-

wird sie'glatt ' lhg^JATen \)^^^^^^^ ' ,. "

Die StaubgefiiBe sitzen gewohnlicli tiu!- in d.-i' liluiihnkr. oi. m-luv.

befe^tigt; der uuterste Grund der Rohre ist hiiutig von ihnen frci. \V{ill)t sich (birch \'erdickung der fieischigen Rohre der untere Teil so weit vor, dal3 er den (b-itfel beriihrt, so wird unter dieser Stelle eine Honigkammer gebildet. Bei einigen Kakteen sitzen auch StaubgefiifJe auf dem BliitenlDoden und" konnon dann sogar kurz rohrenformig verbunden sein {Epiphyllum, s. Fig. 9Ci.

Die StaubgefiiBe haben in dor Regel Jange Fiiden. auf deren Spitze

Fiiden gegen don Steinpol, um den sie sogar spiralig gedreht sein k(innen. Die Boutel bestehen innnor au>- /Avi Hiilfton. sind kugelformig bis eUipsoidisch und werden meist nu:- v.-n . i.iriH winzigon Spitzchen des Mittelbande- liber- ragt. Sie springen .luivli . iii.'ii sritlichen oder nach innen gewendeten

mh''''dorRactl.Ttor'!li.-T>t^ wird dor

Bliitenstaid) i.i- auf da^ l.'t/t.' K.i.-nclien sehr leicht enthissen.

E. Nutzpflanzen.

Richtuno- die ohvn erxviiliiitfi, I ■iH.i-aiiusjnniu.u ,hu-

II. Specieller Teil.

Gliederung der Kakteen in Gattungen

Autoren-Verzeichnis.*)

L Unterfamilie Cevcoidcac l\. Sch.

:ui.l in .imiliilli^.en ScLrH^rzoilen angereiht sind: seltcncr siiid hlattartige Axni. ])!,. f^liirr.T .sirul kleinschuppig oder dein 1)1.)U(.m Aiig.> unsichtbar, liKlrnh'hlen. SiiinoiianlagenmitdoppelrenHiilli'ii. SiunmM-lialr Imichia.

I. Gruppe Echinocacteae K. Sch.

l^ivon: dit^ BJarrnliiil'l, tricht<T- <Kler pmM,,ri..,-(..|!, .,•(.,

I>ie Bluten sind wohnlich trichtei-formio Jdein und zu mehreroi

Gattung ( \

wo.len WoUe and Stacheln liervortret'n "e Sohuppen tragen ebenfalls hisw/.i! Achsob und nehmon an GroB. n.-h ! ftr^^^^t^^^-vonkolcharrig.,. I5,..,,,,, ^('•^ f'lunienblattahnllchen, innrn-r, |>|:

Scbhmde-

efalie

ancJin.al

oiswoijen sind si*^ i„ ^trahlenden Schlnndkranz bild' , , , "Qten gewendete Seit. ,1

Schliissel fur Cernis.

IV. lieihe Gigantei K Sch 5 Areolen schliefilich oben zusammenlaufrnd und durch Schwinden der Stacheln rbewehrt Bliiten bis ans Ende der Eohre mit Woll- kugeln bedeckt, aus denen Borsten hervor treten; Bliitenhullblatter sehr kurz; Rippen 13

17. C. Fringld Wats. Areolen auch am Ende des Stammes gesondert. IKorper vom Grunde aus verzweigt Zweige im Neutrieb dunkelgriin, oft violett uberlaufen; Eippen 13-14 J 8. C. Thurberi Eng. 1 1 Korper nur oben armleuchterartig ver- zweigt; Zweige dunkelgran. * Eippen 10-11, oft braun; Fruchfc mit langen, steifen Borsten bedeckt 19. C. peden ahoriginum Eng. ** Rippen liber 12, spater bis 20.

1 Randstacheln 12-16, Mittel-

stacheJn meist 4, Bliiten von dei Eorm einer Echinopsis mit langen inneren Bliitenhiillblattern; in Sud-Amerika

21. C. Pasacana Web.

ttt Rippen niedrig, so tief geteilt, daB sie in sechs- seitige Warzen zerfallen; in Siid-Amerika.

V. Reihe Thelcgoni K. Sch.

22. C. thelegonus Web.

AA Rippen 7-9.

t KSrper im Neutrieb hellgriin; in Nord-Amerika.

VI. Reihe Stellati K. Sch.

§ Rippen seitUch zusammengedrQckt, Karper

23. C. dellatus Pfeiff.

§§ Rippen umgekehrt keilfOrmig, an den Kanten flach, Korper spater grau wio trockenes Holz

ft Korper im Neutrieb dunkelgriiu: meist in N.-Amerika.

VII. Reihe Chlorotini K. Sch.

§ Stac}ieln sanitlich pfriemlich, stielrund. L Rippen sehr niedrig.

* Rippen ganz flach gewolbt, stumpf 25. C. tephracanihiis Lab. ** Rippen scharf. durch ausgekehlte Furchen geschieden, bald ver-

Mo. Bot. Garden,

Sdiliissel fiir Cereus.

A A fiippen urn die Areolen angeschwollen, durch geschlangelte Furchen gesondert, durch Querfurchen tief gegliedert, fast in sechseitige Felder zerlegt

48. C. isogonus K. Sc.h. leutriebe bereift, blau oder weiB, bezw. grau gefarbt.

ie Oberflache des Neutriebes weiB oder grau bereift (Keimpflanzen

nd oft hellblau bereift); meist in Nord-Amerika.

XIV. Eeihe Pruinosi K. Sch. Die Oberflache ist mit einem dicken, krustenartigen AVachsiiberzuge bedeckt, Rippen durch quere und schiefe, tiefe Furchen, besonders an der Spitze, in Warzen zerlegt

49. C. Beneckei Elirb.

Die Oberflache tragt einen zarten Wachsuberzug, der haufig spitz- ^I'^MuTel^t!

dolcharcig (fehlt bei jungen Pflfnzen'^%4'n ^'^''(/'tWHt'^ durch sehr kleine Stachelchen kenntUch sind).

A Baumformig, Rippen meist 5—6, Blliten sehr klein, rad-

52. C. Bridgesii S.-D. A A Rippen hoher. bis 2,5 cm, haulig, besonder.s spater, durch tiete Lnischmtte gegUedert

, 53. C. ehurneus S.-D. (verb. Web.).

(Vergl. Filocereus Schottii Lem. in iungen Exemplaren.)

s2ZTaY'' ""^"^"^'^^ gleichmafiig blau bereift.

Arten von t^.t.. 5 Durchmesser, Rippen sehr hoch, isammengedruckt m Aoid un 1 Siid-

von der Seite

XV. Eeihe Compresso- im stark bestachelt, obe ppen oft sehr tief gekerl t 4, Reif der jungen Tri ^yeilden, durch die kurzen I

55. C. Hildmannianus K. Sch.

'^'^'^ bestachelt, Rippen weniger tief schwach gebuchtet. 'tneb hellblau bereift

erT".'^'"''^ keilformig, nach den Kanten et^^<^ rSf ?f '^^^^i- Stacheln am Neutrieb meist 6. Iittelstachel oft sehr groI3

56. C. Forhesii Otto.

XXVir. Keihe 91. C. pter er vierkantig,

ve n 1 r El ten

Zweig- Zvveig(

XXIX. Eeihe Rostratt K. Sch.

94. C. hamatus Scheidw. ige allermeist dreikantig; meist in Nord-Amerika und West-Indien.

XXX. Reihe Triangulares K. Sch. weige kraftig, scharfkantig, oft stark gerandet.

. Stacheln sehr kurz, haufig etwas gekrummt

1 pfriemlich, gerade, nde verdickt

96. C.

acheln pfriemlich, gerade, iiber 1 cm lang . Glieder dunkelgriin, Stacheln schwarzbrau] Gliede

97. C. Xapoh'onLi Grah. graugrun, Stacheln hellhornfarl

98. C. Ocamponis S.-D.

Glieder schmachtig, kf stumpf " " --luxxxiics,

I. Die Areolen tragen nur Stacheln, Fruchtknoten u^be^v

1. Stacheln emzeln, pfriemlich. bis 1 cm lang

o ^ , Lemairei Hook.

2. Stacheln mehrere, sehr kurz, bisweilen gekrummt

die Areolen auch Wo 101. C. setaceus S.-D.

I. Reihe Notatt (G-czeicliiiete) K. Sch.*)

1. ( ftreus ri{?idi.spinus Monv. ro/»»)/ar>is i)u>h iamo^ys, cos/<s 11— U humiUbus suhoenaiis mulet^ ])ln}ii)iis hand sempet in ^adiales et centyales bene dii.tincti<f ugide seiiueis vel acicularibus.

Stanam saiilenformig, aufrecht, oben gerundet; aiii Scheitel etwas ejii- gesenkt mul von bellgelb-braunlichem Wollfilze, sowie senkrecht stebenden, kiirzen, golben fetacheln liberragt, his 7 cm im Durcbmesser, im ^soutriebe hellgriin, gliinzend. spater dunkler. Rippen I1--U, besondors oben durdi scharle. ziembcli enge Fiircben gesondert. an den Aroolen etwas autgetrieben, dihei die Furcbeu ge^cbbiiigt It stumpi bis b mm booh, scbwach gekeibt

Durcbmesser mit gelbbriiunbcheni Wolllilz bokleidet, der bald bis auf don obersten Toil wo dio Nektarien bcgen. ergraut und ondlich schwindet; uber den Areolen tragen die Rippen emen V-formigen limdrnck. Stacbeln sebr zablreich, 25—30, nicht immer sebr deutbch in Rand- und Mittelstacbebi gesclnedcn; von den auBeren ist der untersto der bmgste, bis zu .12 mm,

bimn ^patei bellbrann nut duuklcun Spit/tn, \on dt n mittltien Sticluln

Dio Bh-iten Sim] nicht bekannt.

fn nquhspiuxs Mn,n m Ibut >nn, I i> iJ>' {ISK)) Lob

Anmerkung: Die gleichnamige Art (.'. mjidisptnus Muhleiipt. in Allg.

M,M..Ur,'iflielii t) s. ^ cm hmg, nacli vorii spreizend. die Farbo der

Bl.iten, wie ^clieinr, unfern des SclipiteLs am (Jrunde voii vhxem f. ■'LlirlK-ivn Wollbiischel gcstiitzt, uls die Aroolen aulweisen: Lan^re dor -.1' Hliitr 10 -11 cm. Fruchtknoteii kurz cylindriscb, kaum 10 mm

- lu'^etzt, atis doreri Achseln kurae WoUbiischel treten. Bliitenhulle

- i i'inmg. gfdiJter Diirchmesser 2,5 -.'J cm, init zieuilich enger, ,i mm I., I Mnrhmos.^er halten.ler Kcilire, welche imt kurzen Sclujppen beklei<lct i.t;

aus deren Achseln treten flockige, dunkle Wollljiischel von ca. 5 mm Lange liervor. AuUere Bliitenbiillblatter schmal lineal]\cli. ^pitz, derber

Die Staubgefiil-b'. sind kfirzer 'ai^ <bo Bmti.nhuiie. Griltcl. Friirht und

Cercus lamprocMorus Lem.

niclit.verschieden sind: die Bliiten derselben gleichen aber nach den mir /.ii-.iiiglichen Angaben denen der c^roBblutig-eii KcMnopsiH- Arten; dalier knnn -li. I'flan/e nicht m der ^ahe ^on C Coquimhanus K bch stehen AuQeidem iiit PuiLlPPi nocli /uei Viten au-, der Gattung Kulychma beschiiebon, nambch K acida Phil, in Linnaea XXXTI. 80, mit Kelchschuppen. die wenige kaum sichtbare Wollhaare bergen. Sie wurde von LandbeCK bei Illapel und Choapa in Chile beobachtot, wo sie Tuna de Cobado heiBt und von Philippi nach dessen Notiscen und einer Abbildung beschrieben E castanea Phil, in Linnaea XXXIl. 80, mit Kelchschuppen, aus denen zahlreiche 1 cm lange Stacheln hervortreten ; diese sind von braunen Haaren dicht am Grande umschlossen; der Fruchtknoten soil auf diese Weise einer Kastanie ahnlich SeeSsefti e^'"' "if """s"} T j^™^'"'' Aconcagua hangt die PHanze an den

chmutzig gi-un, oben gerundot. am Scbeitel malJiV ^

He imat r^t omf.

weiBem Wollfilz bekleidet un

lagt Rippen lO-U (naoh LiM^mt bis 15). Jurch sob.

engoneigten Sta

. . . . . v--^ u M v.Ki- ois 10). durch sGhar fo 13uchten gtsond. i Giandc eme <hmklo Lime zeigen, .patei verUufend" stump mm voneinander entfernt, kreisformig ode ol3fceii Durchmosser, mit gelblich weiJ3en ^.-■in, end hell vergrauendem und abfalligei ^bselbeu smd hiiufig zwei linienforinig Rand.stacheln 11— U, von denen di

I iHstoU.M-i ^rgvAuen, sohlielMich schudi7en le M(t

an dM Tichtsc.tf a^vas biaunlich, du a;, tlei.scbig und rotlicb;

Cereus Fiuikii K. Sch., C. Chiknsis CoUa.

Jnn Catf ahq mn -iO Font Handb 377, I) lick IJ et 19o J K Sch \at Ffizf III (6 'isxh/ glanzend grun).

Cereus Fuiikii K. fech.

(ula sohilis adihis uuh ihl ,i II- li subidatis (cnhahhw, i multo majoiilus Stamm nutrecht, .suulciiloniug, obeu gerundet. am Scheitel wenig em- gedruckt, imt weiBeni W olKilz bokleidet imd von helJgrauen. spreizenden Stdchdn ubeiiigt 1111 NtutiiLf) hell^iiin bp ittr grdugrun bis 'i em im DuHhmessei Kippmlt obcn duich scharfe Fmchen geschioden bis ' miri hoth stumpl ^rekdbt la^t in Waizeii zerlogt unttn \erlauftml Aifcolcu 10—15 mm voneiiiander entfernt. elliptisch. groBter Durchmesser 1 t4 (linn bis 7 mm nut ^\tlBtm kui/( m A\ oUhlz bekleidet dti ^elgl^ut "'idhn^r,,m Vieole bisx\cileii cm sthi ilidKi \ lonnig* i

tVcheneiudiuck K iiulst-xc lu In I I H spid/end d is unt( isti P i ir das Ungate bis li mm mts^eml ])lii(mhch sttclund Alittt 1st icheln 4 Mel

'iirker und J

ts^end dii iintcic der grol3te

gedruckt die stiiktrtn Stachcln smd zutist helliosa die dunnereii gdbhoh ilie imiei-en werdeii hellhornfarben. spiiter ergrauen alio und werden bestoBen. Bie Bliiten sind nicht, bekannt.

(^ereus Chihusis I io)J lantis Cat HoU non hort Vona<

kaum ubr''a)u'ul /]',''' 1 , / l , ni'iiu" iMi'u h!u "i 'c' Urn In '(7i 'do ^tvVdb keulenlormitr -u). s;..i...:i i ,v-p;H-'in kiif/em

\*bedeckt rn.Z^:U^:^tu,.T iC m .rstiiict doch

Saen T? w ^o^^'^e 1850^^ Der^ FUri'' SalLdtck hat neun Katal^ge, in

Meinf'.^''^ ^'^'^""^ iuraubgegeben ^eigl K Sdi in M t K Ml I'O Hortus ifr^ so.\rd die Jihie..dil lun.ugcfugt Der

^J>cken.sis, DUsseldorf 1834. wird stets als Hort. Dvck. citiert.

65

III. Reihe Candicantes ( I Iclloriiiir) K. Soh. \2. ( cn'iis Spju'liiamis Li m

itel eingesenkt, mit etwas weiBein, kur/em Wolltilz (lorn braunlichen Stachelschopfe iiberragt, hellgriiii, m n. an iniseven Exemplaren 4,5—-) cm iiu Durchmessor. rch scliarto Buchten gesondert, unten stark verhreitert upt, titwas gekerbt, niedrig. Areolen 5 -7 mm von- ;fcisi-uii(l bis eilormig, 4 mm im groBten Durchmesser, Wnlltilz l>okleHlor, dor bald vergraut. K and .tacheln .1.^ nb.r.t,. l>a;,r am laugst.n. S mm mes.end

ill. Sr.i<-li,'h, ^.ind bor-Mcn- o.ler nadelionnig, bieg.vim, die JMit

' K. inMMtii^ijlb bis bramdich boniggelb, munentlich an don Spits .' Ixiit. n t-rschemen uach Wkhru seitlich; ganzo Ltinge dersell I>" Fnicbtknotcn uiid die tteischige, gebtreitto Rohre ^ 'rV- .n.M t,,,gen m den Achseln lockige Wolle. Die Bliitcnhu ..nil- die mnoren BlutenhiiUblatter .sind gelb uder ' V'"^" -^""1 ^j^^"^-^ Cxruppen geteilt, davon sitzt die eiiie

Im Sttiate Cataiuarcii di-r Argentinisciifu Rt'puhlik; vur. rj. i)ei Andalgala; var ^. bei Yacutula: Schk khndantz. Tcli vordanke die Pflanze der Giite des Herrn Dr. Wkhkk.

Hi. CenMis iiu'laiiotriclms K. Seh.

cenfraUhns I majori/j/is : /Ion; iiifuii(Uhii]}formi hreri ovario s<iuamoso lanato.

Stumm saulenrormio-, aidVocht. Hipp(;n mohrore, durcli scharl'e Furclieii voneinander gusomXvxt. getrocknet ^ve^ig>ft>ns liollgelblicli griin. Areolen ],■»— 2 cm vonoinaiidrr (intfornt, krcisnmd, von :5 5 mm im Durchmesser. rait einem konvexen Politer von dunkolgraueni WolKilz bekleidet. "R,and- stuchein 7 -10, strahlend, bis zu I,r, cm laiig. dio klein.sten liberragen kaurn den Wolifilz, steif. pfrieirdich, stark stechend, hornfarbig. Mittel- Ntacheln einzeln, bis zn drei. starker als jene, bis :5 cm lang.

Bltiten^ eiuzeln au^ den soitliclien Aroolen; ganze Lange derselben ■>-:>,.) cm. Fruchtk]).oten fast kugeltormig, mit kurzen, kaum l.f) mm langen. et^vas fleischigon, gelblichou Schuppei. })edockt., au.-, doron Achseln kugelige Wollbiischei aus gokrauselten, schwarzlichon Haaren hervortreten. Bliiten- liuUe trichterformig, gro(3ter Dnrchmcsser etwa .'5 cm. Kolirc beMchunpt.

iius den Achseln i blatter

rSchuppen treten lange, schwarze JHaaro. Bliitenhiill- oblong-lanzottlicb. sir

^^aubgefaBe, die ganze Eohn^ bek]ei(b-nd. l)is kaum 1 cm lang: Faden purpurrot. Der Grifi'el ist, am Cnuidc v.rdi.-kt luid .ohr tief bis fa.st zm- Hiilfte in fleischige Narben getoilt

^ippen nichi

Wollbusch(

Mchiii [griechisch] = j

Fruchtknotenschnppei

IV. Reihe Gigantei (Hieseii) K. Sch.

Areolcn oblong oder knzottlich, wenigste i2 mm lang unci 4 -1 mm breit, diclit mit ol (lie Staeheln dnnkleren Wollfilz bokleidet, c

-reus Thurheri Eni

Beschalfenheit, .l,er .tarker: .plitor Hnden sicb auf den kahlen Areolen etwa 15-20 zusammengedriickte Stacheln, die ondlich ahfallen- am l)l.-ilieiidon Scheitel fehlen die Staclioln iih(^rhaui)t.

Bluten mehn.ro, .eitlich, .iO iH. .m unhThalb -h. v<.llkommeD uube- wehrten Scheitels, dort iiber den ganzon Stamm zerstreut riifht bcsouders von Haaren umgeben; Lange der ganzen Blute (),5 H cm. ' Fnichtknoten mit einzelneu pfrienihchon, linealisch lanzettlicheu, zugespitzten. schwarzen. oben Ounkelbraunen. .> mm langen Schuppen besefczt, die in einer iiuBer.t dichten WoUbekleidung la.t verborgen sind; Flolilung -llip.oidisch. Blntenhiille glockjg tnchterformig; die Rolire triigt ahnliche, aber etvvas groBere, mehr vortretende, f)raune Scbuppen, die allinahlich in die auBeren BUitenhiiUblatter ubergehen; die inneren Bliitonhiillblatter sind spatelformig weiB, und ^vi\n Oder purpurrot fiberlaufen, etwa I cm lang. Die Frucht ist kngeltonnig, mKt 4 -., cm in der I.ange und triigt anf3en kugelrimde, goldgelbe i-olstervon (> - -lo mm Durchmesser, die dicht aneinander gedrangt sind, und aofierdem zahUose gelbe, steife Bor.ten von einer Lange bis cm- ^^ie nlatzt schliefilich in mehrere Klappen auf. Die glanzencl scbxvarzen Sanien lie-on m kannosinrotem Fruchtrieisd. . si. .ind >chiol umg<,.kelirf oilormig. l>i. ^ mm lang, glatt und glanzend.

Cereus Frinqlei Wah. in Proc [mvy ucml /,sW.; u 'isv /.v,s'g n yj- Goult. Wash. CoHtr. III. ./as' (l^wy \V,h n, H^ll i,n,^ \r ln,f>,at 'l (Sonderahdr.) J (IS!).-)).

Frucht M

Wm-de zuerst auf den FugehM.nd Hocheb,.„..n M.dlioJ, ^ o.n Altar liiver ^ordwest-Sonoragotunclon: Fh.x.m.k: .piitor muI dor In.ol San I >edro Martin Golt von Kalifomion. ^vn .r (^^rdun uonannt wird: F>M.MKFi; die su6e

,. . S. Luis, Sa. Margarita: Bkvm.kckk; ehva in der Mitte der Dinse : Dkjukt und Cov^iksok. Das tote Holz dient als Brennmaterial.

(--pecfeu ahoriginum P:ngelm. bilden vorziiglich dio grolien Cardon- i<ler welche auF Meilen Ausdehnung ausschlieBlich .lie Pflanzendecke ;jede Spur von Unterholz zusammensetzen.

Anmerkung: Neuerdings liat (^oulteu 1 c \m eine \rt bescln-ieben *er EXOELMANX im Msc den Namen (\>reu. valvus beigelegt liat. Nacli et'to^'^-glifj^'^^^ er offenbar^nit r. Pr^Y/cyn ^vlelen Bezielumgen

afi auch S^^TE^'geneT^r ^^T^'^^^Vo^'^i^]^,^ Wats 'zu'

7 1 Cercm TJmrhen Engelm.

uiu /I 1) lu^ uiiet gemnn^chcifthchen Wur/fl uiliocht oder 1 I ^_liiiiuiut luf^tieheml uiul nich ohendufoinandet zugebogeu ^er/wti^r -.•iriir.lrti. .) m hoch. unt.cre Glieder ()0 90 cm, obero l,o 2 lu lanj(. s \-i i.-) cm 1111 Durchinesser. Rippen lil 14. im ISeutnobe dimkel- ^luii 1 wtiltii Moleit uberluiltn obui genmdet iriit" bunnhcbem F]l7e ^iMhl . til uiul ^on den dmikolbi amen Sticlieln l)UMh<li.^ ubeiragt durch scharle Langsbuchten geschieden. spater verlaufend, (-m hoch.

Areolon diirch ganz seichte Buchten geschiedeii. 2— ;5 cm vonemander ^ tt nnt kioistonmg o mm im Durchmt'^scr mit emem PoKtei von km/em iMUTim 1)1. sfhuHizhcbem \\oIlti]/ bckleidel endlich x erk .blend Kind - 1 ,1 cliflii . 10, unre^^olmal.hg gebuschelt, dunn ])friemhch, spreizend, steif, 1. Ill guuh dnnkellumn dmn^^r^Imend mit '^cbvvaiztn Spitzeu Ml 1 tub In 5 4 gToHet nnd .taikei 4 0 cm ling itei 1 dlen die

11 t 11 , h ult ^Lithcb nntdbdb dtb Scboitels ginzel^ngc <l(.isdbtn ' ( 111. !• nicbtknoten dicht mit grunen. sicb dachziegelig dockendtiii, ur. in-, ii >. hiippen bedcckt. welcho m ihren Achseln weiBe oder braune mul in.Mst emzelne scbwiirzo Stacbeln tragon. Blutonhiille glockig- It 1 iinu nut u (ngdti un 1 scbl mkerei \ on Sf happen beUeideter l-nhiv. ,lu' nhveiitarbig, dreiseitig oblong imd spitz smd. AuBero Blutenbull-

^^ il h I '< M M I Tt kui/ei ds dic St lubge 1 xWg' Beei e kugellotnifg () ) cm

\^ 11 I 11 It n Hub mil utbit' mlUn h%giunodei (xvohl sj)dtci) lot

...it <l. iu. biK^kfii ,-rkit;lr. i^latt, uiitcr dcr Lupc loin grubig punktiert.

' II I I ! ' I , < mnulnis (JSoi) Cad

' I n I II / /> / ^s/ ui Bull mt^

l .t. ( oiTus iKM len aborijjfinuin Kngelin

Wuch^ bauiulr.nnig. strait' auirocht. sparlicli verzueigt, Ki m hoc)- mid iiber M) cm im Darchmesser. Zweige strati' aufrocht. armlenchterarrig. dimk.'!- nnd oft braimgriin. Rippen 10 11, stumpf, sonkrecbt, gerade. durch enge, al)or scharfe "Furchen gesondert. kaum gebuchtet. Areolon ii der Jugend niit dichtem, v/eiBgraueni WoUlilz bekleidet, endlich verkahlend. Sttichdn moist 10 (8-12). sohr kviiftig. gerade, aschfarbon, mit schwarzei Spitzon; die R-andstacheln spreizond, horizontal strahlend oder zuriick- gebogen. 1 cm lang od(n- noch ktirzer: der Mittelstachol und ein ode" bi^weilen zwei oberste Stacheln langer (Ids 3,;') cm lang), gerade vorgestreckt. Mufrecht Oder aufsteigend, zusammengepreBt oder kantig.

Die Bliiten stehen soitlich. ganze Lange derselben 8—9 cm. Frucht- knoren eilormig bis fast kugelfr.rmig. gehockert und mit kleinen Schupper bedeckt. uus deren AchM)ln Wollr nnd Stacheln hervortreton. Bliitonhiilb- trichtcrfiirmig; Rohre allmnhlicli erweitert, mit zahlroichen hmzetrlichei liis spatelformigcn. iti den Acb^ehi wolligen Blattern bekloidet. AuBer.'

Cereus giganteus Engelm.

20. ( ciMMis fj:iffaiiteu.s Engelm.

- IJ lu slludah^. ,n,hahhH. H. tn n'(,iOne florcdl setifonndms : flan- 'u,u>fafn-i,/,onhln,l,/unin ..>,>,aino.so hinato: Ixicm squamosa ,leJ> iscenh ^ramm aiiiivrlit. hehr lioch, cylindri^cb, nach oben hin allmahlich vei- . einlach oder spiirlich mit dicken, erst wagerechten, dann armleuchter- dwn, scnkiecht nuch oben strebenden. dunkelgrunen Asten. bis 15 ni und vielieiciit noch dariiber, in der iA[itte dann am dickstt-n. bis o(» cm 'urchmesstT. Im Alter verrottet im oberen Teil des Stammes dns bitte; eckende Flei.cb, und nur die harten, isolierten GeiaObundel bieiben wi. la.' hin und her ^cluvingendo Huten zuriick, unten sind diese Bimdol

'Ite Scheitel i^t mit weiBem, kurzeii ' WoUfiiz bedeckt mul wird von ^u^ammen-eneigten Stacheln iiberragt, im unteren Telle de^ Stammt.

12 L"), breit. btumpf. durch breite, seichte Furcheu getrennt odor mder laufend; oben ei-hciht sich die Zahl bis auf 20 und mehr. liler im (^lerschnitt dn-iseitig, stumpf und durch .scharl'e. tieie. engr >iurchen getrennt. Areolen meist 2 cm voneinander getrennt. kaum Queriurchen geschieden, cUiptisch, 1- l.f) cm lang, mit elnein x.'ii Pointer aus gelblichem Wolltilz bekleidet, spater verkahlend i^tacheln 12 Hi. schrag aufrecht. pi'riemlich, gerade, otwas kantig, i imde /wiebeltunuig verdickt. die oborsten und untersten am kiirzesten, " nnn lung, olien zuweilen einigt- l>orstenlormige Reistacheln. mittlere t.n cm lang. welClich. Mittelstacheln «, die unteren xior kreuzformig,

ach o])en spreizend. weiliiich, oben rotlich, alle Stacheln und werden an alteren Stiimi

nen abgeworfo"

\\ < nn sich der Stamm zum Bluhen anschickt, dann werden die Areolen